Sonntag, 13.02.2011
14.03.2011
Ich wollte dir einen Blumenstrauß schicken.
Habe die Adresse gefunden, einen Strauß ausgesucht und mich dagegen entschieden.
Ich wollte dir ein Musikvideo schicken.
Habe deine Emailadresse herausgesucht, das Video runtergeladen und mich dagegen entschieden.
Ich wollte vorbei kommen.
Ich wollte dich anrufen.
Ich wollte dir schreiben.
Vor ein paar Wochen habe ich jemanden getroffen und ich war von der ersten Minute an begeistert. Ich will nicht ausführen, was es alles ist, das mich begeistert, aber es war schon eine ganze Menge.
Beim ersten Treffen habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich sagte mir, im Gegensatz zu vielen anderen Situationen, dass ich nicht warte, es nicht ruhig angehe und auf den passenderen Moment hoffe. Ich habe mich dazu entschieden, die Chance, die sich mir bot, zu nutzen. Zuzugreifen. Meines Glückes eigener Schmied zu sein. Nicht zu warten, sondern mir zu nehmen, was ich begehre. Nicht das zu tun, was vielleicht richtig ist, sondern das, was ich fühle.
Es war die richtige Entscheidung.
Ich würde sie wieder treffen.
Ich würde dir wieder ins Gesicht sehen, lächeln und nicken, wenn du meine Hand greifst.
Ich würde dich wieder küssen. Dort, vor all den Menschen.
Ich würde es wieder tun.
Ich weiß aber nicht, was ich jetzt tue.
All das werde ich dir nicht sagen.
Habe die Adresse gefunden, einen Strauß ausgesucht und mich dagegen entschieden.
Ich wollte dir ein Musikvideo schicken.
Habe deine Emailadresse herausgesucht, das Video runtergeladen und mich dagegen entschieden.
Ich wollte vorbei kommen.
Ich wollte dich anrufen.
Ich wollte dir schreiben.
Vor ein paar Wochen habe ich jemanden getroffen und ich war von der ersten Minute an begeistert. Ich will nicht ausführen, was es alles ist, das mich begeistert, aber es war schon eine ganze Menge.
Beim ersten Treffen habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich sagte mir, im Gegensatz zu vielen anderen Situationen, dass ich nicht warte, es nicht ruhig angehe und auf den passenderen Moment hoffe. Ich habe mich dazu entschieden, die Chance, die sich mir bot, zu nutzen. Zuzugreifen. Meines Glückes eigener Schmied zu sein. Nicht zu warten, sondern mir zu nehmen, was ich begehre. Nicht das zu tun, was vielleicht richtig ist, sondern das, was ich fühle.
Es war die richtige Entscheidung.
Ich würde sie wieder treffen.
Ich würde dir wieder ins Gesicht sehen, lächeln und nicken, wenn du meine Hand greifst.
Ich würde dich wieder küssen. Dort, vor all den Menschen.
Ich würde es wieder tun.
Ich weiß aber nicht, was ich jetzt tue.
All das werde ich dir nicht sagen.
14.03.2011
Ich wollte dir einen Blumenstrauß schicken.
Habe die Adresse gefunden, einen Strauß ausgesucht und mich dagegen entschieden.
Ich wollte dir ein Musikvideo schicken.
Habe deine Emailadresse herausgesucht, das Video runtergeladen und mich dagegen entschieden.
Ich wollte vorbei kommen.
Ich wollte dich anrufen.
Ich wollte dir schreiben.
Vor ein paar Wochen habe ich jemanden getroffen und ich war von der ersten Minute an begeistert. Ich will nicht ausführen, was es alles ist, das mich begeistert, aber es war schon eine ganze Menge.
Beim ersten Treffen habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich sagte mir, im Gegensatz zu vielen anderen Situationen, dass ich nicht warte, es nicht ruhig angehe und auf den passenderen Moment hoffe. Ich habe mich dazu entschieden, die Chance, die sich mir bot, zu nutzen. Zuzugreifen. Meines Glückes eigener Schmied zu sein. Nicht zu warten, sondern mir zu nehmen, was ich begehre. Nicht das zu tun, was vielleicht richtig ist, sondern das, was ich fühle.
Es war die richtige Entscheidung.
Ich würde sie wieder treffen.
Ich würde dir wieder ins Gesicht sehen, lächeln und nicken, wenn du meine Hand greifst.
Ich würde dich wieder küssen. Dort, vor all den Menschen.
Ich würde es wieder tun.
Ich weiß aber nicht, was ich jetzt tue.
All das werde ich dir nicht sagen.
Habe die Adresse gefunden, einen Strauß ausgesucht und mich dagegen entschieden.
Ich wollte dir ein Musikvideo schicken.
Habe deine Emailadresse herausgesucht, das Video runtergeladen und mich dagegen entschieden.
Ich wollte vorbei kommen.
Ich wollte dich anrufen.
Ich wollte dir schreiben.
Vor ein paar Wochen habe ich jemanden getroffen und ich war von der ersten Minute an begeistert. Ich will nicht ausführen, was es alles ist, das mich begeistert, aber es war schon eine ganze Menge.
Beim ersten Treffen habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich sagte mir, im Gegensatz zu vielen anderen Situationen, dass ich nicht warte, es nicht ruhig angehe und auf den passenderen Moment hoffe. Ich habe mich dazu entschieden, die Chance, die sich mir bot, zu nutzen. Zuzugreifen. Meines Glückes eigener Schmied zu sein. Nicht zu warten, sondern mir zu nehmen, was ich begehre. Nicht das zu tun, was vielleicht richtig ist, sondern das, was ich fühle.
Es war die richtige Entscheidung.
Ich würde sie wieder treffen.
Ich würde dir wieder ins Gesicht sehen, lächeln und nicken, wenn du meine Hand greifst.
Ich würde dich wieder küssen. Dort, vor all den Menschen.
Ich würde es wieder tun.
Ich weiß aber nicht, was ich jetzt tue.
All das werde ich dir nicht sagen.
Donnerstag, 02.12.2010
The Dog Days Are Over
Denke ich an mich?
Denke ich an die Anderen?
Denke ich an dich?
Denke ich an uns?
Denke ich an mein Ego?
Denke ich an meinen Stolz?
Denke ich daran, dass ich verletzt bin?
Denke ich an mein erhobenes Haupt?
Zeige ich, dass alles in Ordnung ist?
Zeige ich, dass ich dir verzeihe?
Zeige ich dir, dass du unschuldig bist?
Zeige ich, dass ich dich will?
Zeige ich, dass ich dich hasse?
Zeige ich, dass es mir egal ist?
Du denkst viel.
-gerade aber nicht an mich.
Denke ich an die Anderen?
Denke ich an dich?
Denke ich an uns?
Denke ich an mein Ego?
Denke ich an meinen Stolz?
Denke ich daran, dass ich verletzt bin?
Denke ich an mein erhobenes Haupt?
Zeige ich, dass alles in Ordnung ist?
Zeige ich, dass ich dir verzeihe?
Zeige ich dir, dass du unschuldig bist?
Zeige ich, dass ich dich will?
Zeige ich, dass ich dich hasse?
Zeige ich, dass es mir egal ist?
Du denkst viel.
-gerade aber nicht an mich.
Sonntag, 14.11.2010
Keine Hoffnung!
Da sitze ich nun.
Das hatte ich nicht so geplant. Es war doch so einfach. Man lernt sich kennen, man trifft sich wieder, man verabredet sich ein paar Mal. Ich habe binnen kürzester Zeit auch einen großen Teil des Freundeskreises, sogar die Mutter kennengelernt.
Wir verbrachten einige Nächte zusammen. Kein Sex, nicht ganz so weit.
Wie küssen, kuschen, streicheln, küssen. Küssen. Ich sehe in blaue Augen. Ein Lächeln. So schön. So einfach, so schön in der Einfachheit. Klug ohne klug zu schwätzen. Mit beiden Beinen am Boden und im Leben. Normal ohne langweilig zu sein.
Da sitze ich nun.
Dachte, es wäre, wie die letzten Male. Wir trinken hier etwas und schlafen dann zusammen ein. Warum gerade diese Person? Diese Frage hat mir irgendwann mal jemand gestellt. Das ist lange her, aber trotzdem noch aktuell, auch wenn es sich nun auf jemanden anderes bezieht. Warum also gerade diese Person? Liegt es an unseren Gemeinsamkeiten? An unseren Gegensätzen? Am Geld des Anderen oder seinem Einfluss? Liegt es am Aussehen? Daran, dass es niemanden sonst gibt? Weil es für den Moment die Richtige Entscheidung war?
Ich will sagen: NEIN! Es ist diese Person, weil es sich gut anfühlt. Es ist ein Gefühl, ja. Nichts Objektives, nichts Messbares. Das Gefühl, das ich beim gemeinsamen Aufwachen habe oder nur, wenn ich daran denke. An die Augen, an das Gesicht, die Stimme. Das wiegt doch zunächst am schwersten. Später kommen erst objektive Erwägungen. Nach dem Motto „Lohnt es sich? Oder investiere ich zu viel ohne entsprechend etwas zurück zu bekommen?“ entscheide ich im Ernstfall ob es Sinn hat und in solchen Ernstfällen kann das Hirn über das Gefühl hinweg entscheiden.
Da sitze ich nun.
Das Gefühl ist da. Bei jedem Blick. Irgendwie, irgendwo. Nach dem dritten und letzten großen Bier frage ich: „Willst du denn heute Nacht alleine schlafen?“
Die Antwort: „Um ehrlich zu sein ja -“ Nach einer Pause und einem Seufzer kommt dann eine Erklärung, über die ich nicht böse sein kann. Es geht um Gefühle. Um solche, die da sind und andere, die nicht da sind. Es geht darum sie zu erwidern oder es nicht zu können. Es geht um Hoffnungen und darum, sich keine zu machen. Es geht um Verständnis und Ehrlichkeit. Es ist ein offenes Gespräch. Ich habe Respekt.
Da sitze ich nun.
Der Traum ist geplatzt. Nach weinen ist mir nicht zu mute. Schlecht ist mir auch nicht. Es ist, als hätte es einen riesigen Knall gegeben, ein großer Schrecken und alles wirkt dumpf. Nun gibt es nur uns beide und trotzdem bin ich alleine.
So lieb, so schön, so klug, so ehrlich, so direkt. Bis zum Schluss (nicht ganz) perfekt.
Da sitze ich nun.
Das dritte Bier, das hieß wir gehen. Es heißt vor allem getrennte Wege. Ich sagte: „Es liegt an dir, dich zu melden, ich werde das jetzt nicht tun“, worüber einvernehmen herrscht. Gemeinsam gingen wir zur Haltestelle, warten auf meine Bahn, umarmen uns, ich steige ein und bin weg. Es kam auch die Befürchtung auf, ich würde nun Hass empfinden. Aber wie könnte ich?
Es ist zwar nicht ganz perfekt, aber so direkt, ehrlich, klug, schön und lieb war noch niemand. –spricht das Hirn.
Da sitze ich nun.
In der Bahn. Draußen ists schwarz. Ich schaue hinaus und bin in Gedanken, in denen dort die Reste der Hoffnungen liegen. Das Gefühl ist nun ein ganz anderes. Ich fahre vorbei an diesen Trümmern nach Hause.
Das hatte ich nicht so geplant. Es war doch so einfach. Man lernt sich kennen, man trifft sich wieder, man verabredet sich ein paar Mal. Ich habe binnen kürzester Zeit auch einen großen Teil des Freundeskreises, sogar die Mutter kennengelernt.
Wir verbrachten einige Nächte zusammen. Kein Sex, nicht ganz so weit.
Wie küssen, kuschen, streicheln, küssen. Küssen. Ich sehe in blaue Augen. Ein Lächeln. So schön. So einfach, so schön in der Einfachheit. Klug ohne klug zu schwätzen. Mit beiden Beinen am Boden und im Leben. Normal ohne langweilig zu sein.
Da sitze ich nun.
Dachte, es wäre, wie die letzten Male. Wir trinken hier etwas und schlafen dann zusammen ein. Warum gerade diese Person? Diese Frage hat mir irgendwann mal jemand gestellt. Das ist lange her, aber trotzdem noch aktuell, auch wenn es sich nun auf jemanden anderes bezieht. Warum also gerade diese Person? Liegt es an unseren Gemeinsamkeiten? An unseren Gegensätzen? Am Geld des Anderen oder seinem Einfluss? Liegt es am Aussehen? Daran, dass es niemanden sonst gibt? Weil es für den Moment die Richtige Entscheidung war?
Ich will sagen: NEIN! Es ist diese Person, weil es sich gut anfühlt. Es ist ein Gefühl, ja. Nichts Objektives, nichts Messbares. Das Gefühl, das ich beim gemeinsamen Aufwachen habe oder nur, wenn ich daran denke. An die Augen, an das Gesicht, die Stimme. Das wiegt doch zunächst am schwersten. Später kommen erst objektive Erwägungen. Nach dem Motto „Lohnt es sich? Oder investiere ich zu viel ohne entsprechend etwas zurück zu bekommen?“ entscheide ich im Ernstfall ob es Sinn hat und in solchen Ernstfällen kann das Hirn über das Gefühl hinweg entscheiden.
Da sitze ich nun.
Das Gefühl ist da. Bei jedem Blick. Irgendwie, irgendwo. Nach dem dritten und letzten großen Bier frage ich: „Willst du denn heute Nacht alleine schlafen?“
Die Antwort: „Um ehrlich zu sein ja -“ Nach einer Pause und einem Seufzer kommt dann eine Erklärung, über die ich nicht böse sein kann. Es geht um Gefühle. Um solche, die da sind und andere, die nicht da sind. Es geht darum sie zu erwidern oder es nicht zu können. Es geht um Hoffnungen und darum, sich keine zu machen. Es geht um Verständnis und Ehrlichkeit. Es ist ein offenes Gespräch. Ich habe Respekt.
Da sitze ich nun.
Der Traum ist geplatzt. Nach weinen ist mir nicht zu mute. Schlecht ist mir auch nicht. Es ist, als hätte es einen riesigen Knall gegeben, ein großer Schrecken und alles wirkt dumpf. Nun gibt es nur uns beide und trotzdem bin ich alleine.
So lieb, so schön, so klug, so ehrlich, so direkt. Bis zum Schluss (nicht ganz) perfekt.
Da sitze ich nun.
Das dritte Bier, das hieß wir gehen. Es heißt vor allem getrennte Wege. Ich sagte: „Es liegt an dir, dich zu melden, ich werde das jetzt nicht tun“, worüber einvernehmen herrscht. Gemeinsam gingen wir zur Haltestelle, warten auf meine Bahn, umarmen uns, ich steige ein und bin weg. Es kam auch die Befürchtung auf, ich würde nun Hass empfinden. Aber wie könnte ich?
Es ist zwar nicht ganz perfekt, aber so direkt, ehrlich, klug, schön und lieb war noch niemand. –spricht das Hirn.
Da sitze ich nun.
In der Bahn. Draußen ists schwarz. Ich schaue hinaus und bin in Gedanken, in denen dort die Reste der Hoffnungen liegen. Das Gefühl ist nun ein ganz anderes. Ich fahre vorbei an diesen Trümmern nach Hause.
Samstag, 02.10.2010
Erinnerungen
ich wache auf, durch den wind, der das zelt bewegt, in dem wir liegen. Der sand unter dem zelt ist hart. Es ist auch sand im zelt, im schlafsack, … Ich stehe auf. In unterhose und shirt öffne ich den reißverschluss und trete heraus. Umgeben von fünf 4x4 stehen dort ein dutzend weitere zelte. Leichter wind. Wenn es kalt ist, merke ich davon nichts. Ich scheine der erste zu sein und gehe über die düne runter zum strand. Auf dieser insel gibt es keine strassen. Nur auf dem feuchten sand wird gefahren.
unten an der düne liegt Alister, einer unserer gruppe, schlafend, umgeben von dingospuren. Ich schaue, ob er noch atmet, gehe zurück ins zelt uns bringe ihm meinen schlafsack. Als ich ihn zudecke, wacht er auf. Ein wenig weiter unten am breiten strand sitzen zwei andere. Sie erzählen. Ich sage ihnen kurz hallo, setze mich aber ein wenig abseits in den sand and schaue, wie sich am horizont der sonnenaufgang ankündigt. Wolken, wie getupft ziehen am himmel lang, beginnen zu glühen, der himmel wir hellerund plötzlich ist sie zu sehen, die sonne. Sie steigt langsam aus dem meer. Wärmt und lässt die wolken nun vollends erglühen und lässt den himmel von blau bis gelb erstrahlen. Weiter schiebt sie sich nach oben. Vor dem himmel, hinter den wolken.
ich sitze dort und beobachte. Könnte fotos machen – mache keine, denn das kann man nicht festhalten, meine ich.
das meer vor mir wogt, schaumt, klatscht an den strand. Das grollen zieht sich, so weit das auge reicht mit weißen schaumkronen am strand entlang. Auch das meer glüht. In der tiefe schwarz, strahlt es oben blau bis zum weiß der wellenspitzen. Es spiegelt den noch aus dem meer wachsenden hellen ball wieder. Hell, warm und doch nicht blendend bewegt er sich unaufhörlich aus seinem schlaf in den tag. Der weiße sand unter mir beginnt auch, zu leuchten, die unebenheiten werfen lange schatten. Das meer gibt unter dem grollen die sonne nun vollends preis, die ihrerseits den himmel und die zarten wolkenerleuchtet – und mich, wie mein herz wärmt.
unten an der düne liegt Alister, einer unserer gruppe, schlafend, umgeben von dingospuren. Ich schaue, ob er noch atmet, gehe zurück ins zelt uns bringe ihm meinen schlafsack. Als ich ihn zudecke, wacht er auf. Ein wenig weiter unten am breiten strand sitzen zwei andere. Sie erzählen. Ich sage ihnen kurz hallo, setze mich aber ein wenig abseits in den sand and schaue, wie sich am horizont der sonnenaufgang ankündigt. Wolken, wie getupft ziehen am himmel lang, beginnen zu glühen, der himmel wir hellerund plötzlich ist sie zu sehen, die sonne. Sie steigt langsam aus dem meer. Wärmt und lässt die wolken nun vollends erglühen und lässt den himmel von blau bis gelb erstrahlen. Weiter schiebt sie sich nach oben. Vor dem himmel, hinter den wolken.
ich sitze dort und beobachte. Könnte fotos machen – mache keine, denn das kann man nicht festhalten, meine ich.
das meer vor mir wogt, schaumt, klatscht an den strand. Das grollen zieht sich, so weit das auge reicht mit weißen schaumkronen am strand entlang. Auch das meer glüht. In der tiefe schwarz, strahlt es oben blau bis zum weiß der wellenspitzen. Es spiegelt den noch aus dem meer wachsenden hellen ball wieder. Hell, warm und doch nicht blendend bewegt er sich unaufhörlich aus seinem schlaf in den tag. Der weiße sand unter mir beginnt auch, zu leuchten, die unebenheiten werfen lange schatten. Das meer gibt unter dem grollen die sonne nun vollends preis, die ihrerseits den himmel und die zarten wolkenerleuchtet – und mich, wie mein herz wärmt.
Samstag, 04.09.2010
Genesis
Nackt, feucht von tau, gewärmt von der frühen sonne strahlen, geweckt von der vögel sang, liegend, begreifend meiner existens, meiner schöpfung. Just geboren fühle ich meinen körper, haut und haar, von kopf bis fuß. Unter mir der feuchte boden, das grün, auf dem ich gebettet liege. Offene augen. Sehen. Über mir der leichte wind, der blaue himmel und die sonne. Wärme, zufriedenheit, unschuld.
ein blick zur seite. Du. Wie ich. Schön und rein. Teil meiner seele.
Alles andere ist kalt und real.
ein blick zur seite. Du. Wie ich. Schön und rein. Teil meiner seele.
Alles andere ist kalt und real.
Freitag, 27.08.2010
Entspannt gespannt
Ich stecke schon wieder zu tief in etwas drin. Stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Den Bezug zur Realität habe ich noch nicht verloren. Aber das Wasser steigt.
Bittersüß zeigt mir das Schicksal, dass es mich nicht vergessen hat. Doch scheint es mich mit jedem kleinen Herzschmerz auf etwas vorzubereiten, was -vielleicht- noch kommt. Zugegeben ists ein Sumpf, in den ich gerate. Mit dem Gefühl, geleitet zu werden, ists jedoch nur halb so schlimm. Ich schaue voraus, vertraue und versinke vielleicht nicht. Und verliere ich ein wenig Bodenhaftung, ists nur besser.
Nicht zu hoch auf, nicht zu tief drin, den Blick nach vorn gerichtet bewege ich mich voran und bin gespannt.
Bittersüß zeigt mir das Schicksal, dass es mich nicht vergessen hat. Doch scheint es mich mit jedem kleinen Herzschmerz auf etwas vorzubereiten, was -vielleicht- noch kommt. Zugegeben ists ein Sumpf, in den ich gerate. Mit dem Gefühl, geleitet zu werden, ists jedoch nur halb so schlimm. Ich schaue voraus, vertraue und versinke vielleicht nicht. Und verliere ich ein wenig Bodenhaftung, ists nur besser.
Nicht zu hoch auf, nicht zu tief drin, den Blick nach vorn gerichtet bewege ich mich voran und bin gespannt.